DOERING/LAUBER

Ben Lauber

Ben Lauber, Musiker, Komponist, Klangkünstler und Produzent, hat sich der zeitgenössischen Popmusik in ihrer analogen und digitalen Form verschrieben.

In seiner Musik, seinen Klanginstallationen und seinen Musiktheater-Performances verändert er die Grenzen der Wahrnehmung zwischen Klang und Musik. Zusammen mit Moses Schneider gründete er als musikalisches Gemeinschaftsprojekt das Tonstudio Transporterraum berlin (1997), das zahlreiche Aufnahmen produziert hat. Er ist einer der Gründer und Arrangeure der Musikprojekte Berlin String Theory (2007), Göteborg String Theory (2009) und Aachen String Theory (2011). Seit 2005 ist er mit T.Raumschmiere assoziiert, wo er live Schlagzeug spielt und die Elektronik im Studio übernimmt. Zusammen mit Nicola Rost entwickelte er die Gruppe Concept of Laing. 2011 und 2012 war er am Synthesizer mit Apparat auf Welttournee. In jüngerer Zeit produzierte er Alben von Dieter Meier (Yello) und Fraktus und beteiligte sich 2014 am Photography Playground.

www.benlauber.com

Marcus Doering

Dr. Marcus Doering, Max-Planck promovierter Physiker, widmet sich seit mehreren Jahren interaktiven Erlebniswelten, analysiert und übermittelt kamerabasierte Bewegungen und bildet diese visuell ab.

Nach Forschungsarbeiten in Toronto und Projektarbeit im Bereich der Nanotechnologie übernahm er 2007 ein Projekt des Designbüros der büro+staubach GmbH, Berlin, das auf der, mit André Bernhardt entwickelten und patentierten Technik der Projektion auf bewegte Objekte aufbaut, die erstmalig in der Oper Marlowe: Der Jude von Malta zur Münchener Biennale 2002 eingesetzt worden war.

Unter dem Namen PMD-ART haben Marcus Doering und André Bernhardt mittlerweile mehrere Pilotprojekte durchgeführt, u.a. Tanzprojekte, wie zur IFA Eröffnungsgala 2011, Events wie das Partnertreffen von BARCO in Belgien und Installationen für die Berliner Lichtfeierlichkeiten Festival of Lights, Berlin Leuchtet u.v.m., u.a. mit einer Arbeit beim Photography Playground 2014.

Auf Grundlage dieser Technologie entwickelt er seit Ende 2015 bei der VISTAC GmbH mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie Komplettlösungen für Theater, Shows und Events.

 

Auf den Olympus Perspective Playgrounds zeig(t)en Doering/ Lauber die Installation:

Köln 2016, Barcelona und Kopenhagen 2017: „Resonant Space“

„Resonant Space“ ist eine audiovisuelle, interaktive Echtzeitinstallation mit Projektion auf drei Wänden und einem 8.1-Kanal-Sound.

Ein computergenerierter beweglicher Raum, der sich selbst transformiert, wird auf drei Wände projiziert und an der Decke gespiegelt. Wenn der Besucher den Raum betritt, ändert sich die automatisch erzeugte Projektion und passt sich den Bewegungen des Besuchers an.

Beides fließt in die Musik ein: die eigenständig erzeugten Raumverwandlungen und die visuellen „Verzerrungen“ der Besucherbewegungen. Auf diese Weise entsteht immer wieder eine neue Musik.

Aus der Zahl und Intensität der menschlichen Bewegungen bildet sich eine soziale Skulptur: ein audiovisuelles Moment, das vom Besucher gleichzeitig wahrgenommen und geformt wird. Es ist ein lebendiges, ständig verändertes Kunstwerk, das die Personen in dem Raum umgibt und ihnen das Gefühl verleiht, Perspektive und Raumdefinitionen zu verlieren.

Die Besucher wird zum aktiven Teil der Ausstellung, wenn seine Bewegungen das Werk gestalten und die Art und Weise beeinflussen, wie andere Besucher den Raum wahrnehmen. Nachdem die Besucher das Kunstwerk eine Weile erkundet haben, erkennen sie, wie sie selbst durch Klang und Projektionen dargestellt werden.

Auf spielerische Weise können sie dann dazu übergehen, eine eigene Komposition zu erstellen und neue Bilder zu schaffen.

„Resonant Space“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Musikers und Komponisten Ben Lauber und des Physikers Dr. Marcus Döring.

Copyright Portraits Doering: Marcus Doering
Copyright Portraits Lauber: Mike Brockschmidt
Copyright Installationen: Eva Offenberg, diephotodesigner.de, Alícía Rey Peroy