MARTIN BUTLER

Martin Butler ist ein interdisziplinär arbeitender Künstler und Regisseur aus Großbritannien. Alle seine Arbeiten kombinieren und überbrücken verschiedene Disziplinen wie Tanz, Theater, Musik, Film, Performance, neue Medien und Mode. Durch diesen interdisziplinären Ansatz erkunden seine Werke die neue Dramatik, die sich aus der Kombination verschiedener Genres eröffnet.

Seit 1998 inszeniert er Performance-Arbeiten an verschiedenen internationalen Theatern und Festivals. In diesem Jahr arbeitet er an einer neuen Oper für die Deutsche Oper in Berlin, die auf dem Leben und Tod von Gianni Versace basiert.

Zu sehen waren seine neuen Medien- und Installationsarbeiten unter anderem im Istanbul Modern Museum, auf der Pekinger Designwoche, im Palais de Tokyo in Paris, beim Europäischen Medienkunstfestival in Osnabrück, in der Fundación Telefonica in Lima, auf der Istanbul Design Biennale, im Amsterdam Museum, im Museum für moderne Kunst in Arnheim und auf der Mediamatic.

 

Auf den Olympus Perspective Playgrounds zeigt(e) Martin Butler die folgenden Installationen:

Köln 2016, Barcelona und Kopenhagen 2017: „ø“

„ø“ ist eine Performance-Installation des Künstlers und Bühnenregisseurs. Sie spielt mit den optischen Illusionen von Tiefe und Perspektive, die jeden Besucher zum zentralen Darsteller des Werkes machen.

Im Titel versteckt ist der Illusionstrick. Denn wenn der Betrachter einen von dänischem Design inspirierten surrealistischen Theaterraum betritt, kommt eine verdrehte Realität zutage, in der nichts ist, wie es zunächst von außen scheint.

Zürich 2016: „Doors of Perception“

Auch „Doors of Perception“ ist eine performative Installation, welche mit der optischen Täuschung von Tiefe und Perspektive spielt. Der Besucher selbst ist zentraler Akteur der Arbeit.
Angelehnt an Stanley Kubricks Film-Klassiker „Shining“ entschwindet der Besucher mit Betreten des Raums in die verdrehte Realität eines endlosen Korridors, in dem nichts scheint wie von Außen ersichtlich.

Paris 2015: „Into the Eye“

Berlin 2014: „Alice through the keyhole“

„Alice through the keyhole“ ist ein experimentelles Raumkonzept, bei dem die Besucher selbst zum Mittelpunkt der Inszenierung werden. Es handelt sich dabei um einen sogenannten Ames-Raum, in dem sich Dank cleverer baulicher und gestalterischer Maßnahmen überraschende optische Täuschungen und faszinierende Verschiebungen von Perspektive und Größenverhältnissen ergeben.

Mit dem Titel „Alice through the keyhole“ nimmt Butler Bezug auf den Roman „Alice im Wunderland“ (1864) und dessen Fortsetzung „Alice hinter den Spiegeln“ (1871) von Lewis Carroll, 2010 verfilmt als 3D-Fantasy-Film von Regisseur Tim Burton. Hier erlebt Alice sich selbst und ihre Umgebung während einer Art Traumreise durch eine unterirdische, mal größer, mal kleiner wirkende Welt und verliert zeitweise die Orientierung.

 

© Portrait by Gautier Pellegrin / Installation by diephotodesigner.de